Reise-Veranstalter

Wer darf reisen veranstalten?

Eine Reise ist für jeden schon was Schönes.

Endlich Urlaub sagt man sich. Doch wer darf eigentlich reisen veranstalten? Jeder möchte ja auch die best möglichste Absicherung haben, wenn es in den Urlaub geht.

Ein Unternehmer, der reisen anbieten möchte benötigt zunächst mal Kapital. Des Weiteren muss der Reise-Veranstalter überlegen, welche Reisen und Länder er anbieten möchte. Die meisten Veranstalter spezialisieren sich auf bestimmte Länder und Zielgruppen. Darunter gehören reisen für Senioren oder Jugendreisen. Aber es gibt auch noch zahlreiche andere Reisegruppen und Angebote. Vorteil für den Reise-Veranstalter ist natürlich auch, dass dieser die jeweilige Sprache spricht.

Ein Reise-Veranstalter muss im Sinne des Gesetzes zwei Leistungen erbringen. Dazu gehören der Flug oder Mietwagen und die Unterkunft. Diese Optionen müssen vom Veranstalter zu einem Gesamtpreis zusammengefasst angeboten werden. Ebenfalls können Ferienhäuser und Hotels angeboten werden. Dabei helfen auch die unterschiedlichen Touristikverbände. Ein Fachanwalt kann ebenfalls zurate gezogen werden.


Jugendreisen veranstalten das sollten Sie wissen

Zunächst ein Mal wird ein Konzept benötigt.

Denn dies muss bei der jeweiligen Bank akzeptiert werden, um das Kapital zu erhalten. Des Weiteren gibt es weitere wichtige Tipps für angehende Reise-Veranstalter.

  • Ein ausgearbeitetes Konzept.
  • Das nötige Kapital
  • Ein Team von mindestens fünf Personen.
  • Webseiten und Marketing für die Werbung.
  • Erstellung des Reisekataloges
  • Eine Software für das Reservierungssystem.
  • Der Name und das Logo vom Reise-Veranstalter muss als Patent angemeldet werden.
  • Reiseziele vor Ort erkunden und mit Veranstaltern Verträge aushandeln.
  • Flugunternehmen und Busanbietern sprechen.

Der Reise-Sicherungsschein

Ein Reise-Veranstalter, ist immer derjenige, der zwei Hauptleistungen zu einem Hauptpaket anbietet in der Touristik Branche. Das Geld darf der Veranstalter erst nach Ausgabe des Reise-Sicherungsscheines entgegennehmen. Dieser Schein ist eine Vertragsurkunde, die von einer Bank oder Versicherung ausgehändigt wird. Der Reisende ist somit versichert gegen Insolvenz des Veranstalters.

Zu den Eigenschaften eines Veranstalters für Reisen gehört auch das dieser eigenverantwortlich handelt. Dazu gehört auch das dieser die Reiseleistungen erbringt. Denn der Veranstalter haftet für die Mängel, die ihm zugetragen werden.


Der Gelegenheitsveranstalter

Unterschieden wird dabei vom Gelegenheitsveranstalter und gewerblichen Veranstalter. Zum Beispiel ist ein Yogalehrer der bis zu zweimal im Jahr eine Reise für seine Schüler vorbereitet ein Gelegenheitsveranstalter. Alles, was darüber dann hinausgeht, an Reisen gilt als gewerbliche Veranstaltung.

Bietet ein Yogalehrer ebenfalls auch eine Unterkunft und einen Transport an, muss dieser auch die Haftung dafür übernehmen. Ebenfalls muss dieser für eventuelle Unfälle, die dem Reisenden passieren auch Haften. Das kann leider sehr teuer werden. Der Yogalehrer ist daher verpflichtet, entsprechende Versicherungen zuvor abzuschließen.

Versicherungen für gewerbliche Veranstalter:

  • Insolvenzversicherung
  • Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung

Durch die abgeschlossenen Versicherungen lassen sich die Risiken minimieren.

Nicht zu vergessen ist dabei auch der Sicherungsschein für den Reisenden. Dieser Schein muss dem Reisenden immer als Original Dokument ausgehändigt werden. Erst danach darf ein Zahlungsverkehr stattfinden.


Fazit:

Jede Person kann Reisen anbieten. Als gewerbliche Tätigkeit muss dies allerdings als Paket angeboten werden. Der Sicherungsschein gilt als oberstes Gebot. Zahlungen dürfen erst danach in Empfang genommen werden. Werden Reisen nur bis zu zweimal im Jahr angeboten gilt dies als Gelegenheitsveranstaltung. Um jegliches Risiko zu minimieren, sollten Sie entsprechende Versicherungen abschließen.


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