VENETO

 

Mit dem MINI Cabrio durch das Veneto

 

Was kann es schöneres geben, als mit einem Cabrio in Italien unterwegs zu sein? Noch dazu, wenn das offene Fahrvergnügen ein MINI Cooper S mit dem Sechsgang-Automatik-Getriebe ist.

Die 170 PS des mit einem Kompressor aufgeladenen Motors harmonieren perfekt mit der Automatik und lassen eine extrem sportliche Fahrweise mit weichen Schaltvorgängen zu.

Unser Ziel war die Provinz Vicenca - an der Alpensüdseite laden sanfte Hügel mit traumhaften venezianischen Villen und wunderschönen Städtchen zum Verweilen ein.

Bassano del Grappa ist neben Vicenca, vor allem aus kulinarischen und kulturellen Gründen, eine der wichtigsten Städte dieser Gegend. Aber auch ein Automuseum im Norden von Bassano, praktisch am Fuße des Monte Grappa, bietet reizvolle Einblicke in die Geschichte des Automobils. Die Ausstellungen, die etwa halbjährlich wechseln, werden auf zwei Ebenen mit viel Liebe zum Detail präsentiert. Informationen gibt es im Internet: www.museobonfanti.veneto.it

 

Marostica im Westen von Bassano gelegen, hat neben der wunderschönen, die ganze Hügelkette oberhalb der Stadt einnehmende Burgmauer, einen Marktplatz auf dem mit lebendigen Figuren Schach gespielt wird. Das Spiel, das auf das Mittelalter zurückgeht, wird jedes ungerade Jahr im September mit historischen Kostümen aufgeführt und ist ein Spektakel sondergleichen.

Mit dem MINI sind die Straßen rund um Bassano ein Vergnügen, auf kleinen und schmalen Sträßchen bis hin zu gut ausgebauten Schnellstraßen, der MINI Cooper S ist überall in seinem Element. Auch manuell lässt sich das Cabrio perfekt schalten, wie bei seinen großen Brüdern von BMW ist die Steptronic-Funktion am Lenkrad angebracht.

Die Ponte Vecchio, oder auch Ponte di Alpini - zum Gedenken an die italienischen Gebirgsjäger - ist die überdachte Brücke über die Brenta. Dieses Wahrzeichen verbindet die beiden Stadtteile von Bassano. Rechts und links der Brenta prägt die wunderbare Altstadt mit einer vollständig erhaltenen Stadtmauer die lebendige Stadt. Die Piazza lädt mit Cafes zum Verweilen ein und die Gassen der Altstadt mit diversen Geschäften zum Bummeln und Einkaufen.

Liebhaber leckerer Spirituosen werden an Poli und Nardini ihren Gefallen finden, die wohl bekanntesten Grappa-Brenner Italiens. Nardini serviert in einem kleinen Lokal direkt in der Ponte Vecchio leckeren Aperitivo mit Zitronenschale und einem Schuss Soda - ein Treffpunkt der Bassaneser zum Feierabend zu einem ausgiebigen Ratsch zwischen Jung und Alt.

Poli hat unweit davon eine kleine Degustation und ein Museum eingerichtet, das das Grappa-Brennen erläutert. Aber nicht die Spirituose hat der Stadt den Beinamen gegeben, sondern der Berg im Norden der Stadt - der Monte Grappa, im ersten Weltkrieg ein heiß umkämpftes Gebiet und davon zeugt am Gipfel ein Kriegerdenkmal.

Südlich der Stadt ist die Brennerei von Nardini zu besichtigen, ein lohnender Ausflug, der den Einblick in die Tradition ermöglicht des alteingessenen Unternehmens bietet.

Die Tische der Restaurants in Bassano und der Umgebung servieren traumhafte Köstlichkeiten der Region. Spargel ist eines der wichtigsten Gemüse dieses Landstrichs und wird in vielen Varianten angeboten. Besonders hervorzuheben ist „Asparagi alla Bassanese“, das mit einem weich gekochten Ei, das mit Olivenöl, Aceto Balsamico sowie Salz und Pfeffer gewürzt über den gekochten Spargel als Sauce gereicht wird.

Das müde Haupt bettet man in Bassano in kürzester Entfernung zur Altstadt mit Blick auf die Stadtmauer im Hotel Belvedere. Das Vier-Sterne-Haus ist gleich neben einer weiteren Bar von Nardini gelegen, bei der man, ähnlich wie auf der Ponte Vecchio diverse Brände der Destillerie probieren kann.

Reizvoll sind die Villen in der gesamten Provinz, ein besonderes Sahnestückchen im Südosten von Vicenca ist die Villa Valmarana ai Nani. Die drei Gebäude, die auf einer Hügelkette oberhalb des Tals der Stille (La Valetta di Silencio) stehen, wurden in den Jahren 1656/57 erbaut und ist seit 1720 im Besitz der Familie Valmarana.

Ein wunderschöner Park ist neben dem Hauptgebäude mit Wandgemälden der Mittelpunkt der Anlage. Architekt dieser, wie auch von 16 weiteren Villen der insgesamt 28 rund um Vicenca, war Andrea Paladio. Über 25.000 Besucher werden jedes Jahr von der Dame des Hauses, der über 80-jährigen Gräfin und ihrer Nichte begrüßt und durch die kunstvoll bemalten Räumlichkeiten geführt. Geöffnet ist die Kostbarkeit vom 16. März bis zum 14. November.

Aber auch das schönste Wochenende in Italien geht einmal vorbei und auf dem Heimweg über die Alpen und die Autobahn zeigt der MINI Cooper S wieder einmal seine Stärken. Auf der einen Seite ist er das ideale Automobil für die Stadt und kurvenreiche Bergstraßen, auf der anderen Seite bietet er Komfort auch für lange Strecken und das Gefühl des offenen Fahren ergänzen das Fahrvergnügen auf eine perfekte Art und Weise.

Fotos und Text von Dietmar Stanka