Mitsubishi

 

Mitsubishi i-MiEV – der Umwelt zuliebe

Die Japaner können ihn schon fahren: den leisen und gleichzeitig sauberen Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) und wenn er auch in Deutschland erst Ende 2010 zu kaufen sein wird, so hat der kleine Japaner einen großen Vorteil – er ist schon in Serienproduktion gegangen (im Juni 2009 in Japan). Andere Autohersteller begnügen sich immer noch mit Testflotten und wenn sie sich nicht beeilen, dann hat wieder einmal die Konkurrenz die Nase vorne – man denke nur an die Hybridtechnologie.

Gleichzeitig als Benziner und Elektroauto konzipiert, bietet der kompakte „i“ auf 3,40 Metern Länge ein durchaus ansprechendes Design. Durch die kurzen Überhänge ist er der ideale Begleiter für die Stadt und der König jeder kleinen Parklücke. Der „i“ (gesprochen „Ei“) sieht nicht nur so aus, nein, er erinnert mit seiner steil nach oben aufsteigenden Windschutzscheibe und den Rundungen wirklich an die Eiform. Fünf Türen sorgen dafür, dass bis zu vier Personen und kleines Gepäck mitfahren können. Beim i-MiEV findet sich auf der rechten und linken Wagenseite jeweils eine „Tankklappe“, Erkennungsmerkmal der Elektroversion.

Der Innenraum wirkt geräumig und nichts deutet auf seine Umweltfreundlichkeit hin. Fast nichts, denn die Instrumenteneinheit gibt nicht nur Auskunft über die derzeit gefahrene Geschwindigkeit, sie zeigt auch – farblich gekennzeichnet – an, ob der kleine Japaner gerade im grünen Bereich fährt oder ob er sogar Energie rückgewinnt. Konsequent wird der Umweltgedanke auch beim Interieur fortgesetzt.

Durch die Verwendung von Bambus-Fasern statt herkömmlichem Kunststoff kann bereits bei der Produktion der CO2-Ausstoß gesenkt werden. Als erster Kleinwagen wird der Japaner mit Front- und Heckleuchten in LED-Technik ausgestattet.

Spritzig und temperamentvoll, CO2-emissionsfrei im Fahrbetrieb und dabei gleichzeitig sehr geräuscharm steckt der 1.100 Kilogramm leichte i-MiEV CO2-Emissionswert: 41 g/km) voller innovativer Technologien. Der kompakte Hochleistungsmotor erzeugt ein hohes Drehmoment – 180 Nm – und ermöglicht dynamische Beschleunigungswerte im unteren Drehzahlbereich und eine vorbildliche Durchzugskraft.

Im Fahrbetrieb verursacht der Japaner keine Emissionen und mit Strom aus erneuerbaren Energien fährt er fast vollständig CO2-emissionsfrei. Erreicht wird dies durch ein Lithium-Ionen-Paket sowie einem Elektromotor. Die Reichweite mit einer Batterieladung liegt bei 144 Kilometern, danach muss der i-MiEV für ca. 7 Stunden an die Steckdose. Doch für alle, die gerne größere Instanzen zurücklegen wollen, wird es ein Schnelladesystem geben, welches den Mitsubishi in 30 Minuten zu 80% auflädt.

Fahren lässt sich der kompakte Stadtflitzer – dank des niederen Schwerpunkts – sehr agil und wendig. Optimalen Energieverbrauch und Reichweite wird durch die Wahl dreier unterschiedlicher Fahrbedingungen erreicht:

  • D (Drive): volle Leistung im Normalbetrieb
  • E (Economy) Spar-Modus: Reduzierte Leistung für geringeren Energieverbrauch und erhöhte Reichweite
  • B (Brake) Bremsmodus: Stärkere Energierückgewinnung bei Bergabfahrten

Die Höchstgeschwindigkeit des 47 kW/64 PS starken i-MiEV liegt bei 130 km/h.

Eine hocheffiziente Antriebstechnologie bietet noch einen zusätzlichen Vorteil: moderne Elektromotoren können kompakter gebaut werden als Benzinmotoren und erreichen ein höheres Drehmoment bei geringen Drehzahlen. So ist der i-MiEV dem Turbo-Benziner „i“ in Leistung und Fahrdynamik überlegen, leiser und vibrationsärmer.

Der Einstiegspreis für den kompakt designten Japaner wird sicherlich nicht für den kleinen Geldbeutel geeignet sein, doch dies wird für alle nachhaltig denkenden Menschen beim Kauf nicht im Vordergrund stehen. Oberste Prämisse bei Mitsubishi: „Wir möchten Mobilität umweltfreundlich gestalten“, so Helmut Bauer, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, bei der Präsentation des Vorserienmodells.

09/2009