Mini

 

John Cooper Works – das neue Powerpaket

Endlich können die Rennfahrer unter den Mini-Fans so richtig Gas geben. War der Cooper S schon nicht ohne, doch der „Neue“ lässt eigentlich kaum mehr Wünsche offen. Seine enorme Power und ein außerordentlich sportliches Fahrwerk sprechen Bände. Mit dem Kauf der Tuning Werkstätte „John Cooper Works“ durch BMW entstand ein ganzheitliches Konzept mit einem neuen Label und den dazugehörigen Accossoires.

Spoiler, Schweller und die passende Lackierung mit schwarzen Rennstreifen (optional) zeigen den restlichen Minis auf der Straße, wo der John Cooper Works hin möchte –  nämlich ganz nach vorne. Durch das Sport-Styling wirkt der Mini noch attraktiver und dynamischer. Zehn Außenfarben stehen für den Mini zur Wahl. Durch die Möglichkeit, die Dachlackierung in Karosseriefarbe oder in den Tönen Weiß und Schwarz zu wählen, ergeben sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten.

Im Innenraum findet sich direkt neben der Mittelkonsole die serienmäßige Sporttaste. Ein Sportlederlenkrad, ein anthrazitfarbener Dachhimmel und Interieur-Oberflächen in der Variante Piano Black runden den auf puristische Sportlichkeit getrimmten Mini John Cooper Works ab. Auf das sportliche Potential macht zudem der intensive Sound aufmerksam, der deutlich im Innenraum hörbar ist.

Die Kraft des 1,6 Liter-Motors verhilft dem neuen Mini zu imponierenden Fahrleistungen.

In 6,5 Sekunden erreicht er aus dem Stand eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 238 km/h.

Im EU-Testzyklus verbraucht der Mini John Cooper Works durchschnittlich 6,9 Liter je 100 Kilometer (CO2-Wert: 165 g/km).

 

Zur Serienausstattung des Mini gehört nicht nur ein besonders leistungsstarker Motor, sondern auch eine Vielzahl weiterer Komponenten, die dafür sorgen, dass die unbändige Kraft agil und sicher auf die Straße gebracht werden kann.

Neben den 17 Zoll großen, vom Rennfahrzeug der Mini Challenge abgeleiteten Leichtmetallfelgen sowie entsprechend groß dimensionierten und kraftvoll zupackenden Scheibenbremsen an allen vier Rädern, ist auch die Dynamische Stabilitäts Control (DSC) einschließlich Dynamischer Traktions Control (DTC) serienmäßig an Bord.

Eine elektronisch gesteuerte Sperrfunktion für das Differenzial der Vorderachse ist ebenfalls mit verbaut (Serie).

Wie bei Mini üblich, wird die Antriebsleistung auf die Vorderräder übertragen. Ein speziell auf die Charakteristik des leistungsstarken Triebwerks abgestimmtes Sechsgang-Schaltgetriebe erleichtert den zügigen Gangwechsel bei dynamischen Fahrmanövern. Im DSC-Off Modus sorgt eine weitere Funktion für optimalen Vortrieb und perfekte Traktion bei besonders dynamischer Kurvenfahrt.

Der Mini John Cooper Works ist mit einer elektronisch gesteuerten Sperrfunktion für das Differenzial der Antriebsachse ausgestattet. Das als Electronic Differential Lock Control bezeichnete System unterstützt einen sportlich ambitionierten Fahrstil, beispielsweise beim Herausbeschleunigen aus Kurven und Kehren.

Die elektronisch gesteuerte Sperrfunktion bewirkt, dass in engen Kurven ein durchdrehendes Antriebsrad gezielt und angemessen abgebremst wird. Dies fördert den Vortrieb des Fahrzeugs, ohne das Eigenlenkverhalten negativ zu beeinflussen. Die Kurvenfahrt verläuft harmonischer und zugleich schneller.

Kurz gesagt: Der neue Mini John Cooper Works kann mit einem noch ausgeprägterem Go-Kart-Fahrverhalten aufwarten als seine Brüder. Erste Ausfahrten mit dem Sportflitzer ließ absolute Begeisterung aufkommen und ohne Zweifel hat sich diese Weiterentwicklung gelohnt. Übrigens: Zum Verkaufsstart steht auch die Kombivariante des Mini – der Clubman – als John Cooper Works Ausführung zur Verfügung (29.500 Euro). Einstiegspreis: Mini John Cooper Works 27.700 Euro.

07/2008