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Porsche | ![]() |
Porsche 911 Carrera und 911 Carrera S
Was ist es, was einen Porsche so unverwechselbar macht? Die Antwort liegt klar auf der Hand. Seine Sportlichkeit und sein einzigartiges Image. Mehr als 160.000 Exemplare wurden von seinem direkten Vorgänger verkauft und wer weiß, vielleicht wird die neue Baureihe diese Zahl noch toppen. Ab dem 17. Juli beginnt der Verkaufsstart für den schicken Sportwagen, der nichts von seinem Charme verloren hat - ganz im Gegenteil.

Der neue Porsche 911 zeigt sich jetzt noch dynamischer und sportlicher, wobei sich der 911 Carrera und der 911 Carrera S in feinen Nuancen unterscheiden. Neben dem Schriftzug auf dem Heckdeckel dienen vor allem die Abgasendrohre als Differenzierungsmerkmal zwischen dem Basis- und dem S-Modell. Die beiden außen liegenden Endrohre des 911 Carrera sind oval ausgeführt und beim "S" sind zwei Doppelendrohre verbaut.

Im wesentlichen blieb die Silhouette des Fahrzeugs unverändert. Die Frontansicht wird geprägt durch die neu gestalteten runden Scheinwerfer, durch die sich der 911 Carrera jetzt deutlich auch von seinen Geschwistern absetzt. Markante Kotflügel geben ihm ein kraftvolles Aussehen und die Türgriffe sind neu im Bügelkonzept geformt. In der Heckansicht dominieren die ausgestellten Kotflügel und die Heckleuchtengrafik.

Unauffälliger als bisher ist der Heckwischer jetzt direkt an der Heckscheibe angebracht. Fazit: Dezente Retuschen haben dem neuen Porsche 911 Carrera ein noch kraftvolleres und sportlicheres Aussehen verliehen ohne seinen eigenständigen Charakter zu verändern.

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Ein angenehmes Ambiente empfängt Fahrer und Beifahrer im Innenraum. Serienmäßig Leder findet sich bei beiden Modellen am Schalthebel, Lenkradkranz, Handbremshebelgriff, Deckel des Ablagefachs in der Mittelkonsole, Deckel des Türablagefachs sowie Türgriff. Der Dachhimmel ist in Alcantara verarbeitet.
Die fünf einzelnen Instrumente im Cockpit rücken jetzt weiter auseinander und verbessern so die Ablesbarkeit. Im S-Modell sind die Zifferblätter aluminiumfarben - im Basismodell schwarz hinterlegt. |

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Für besonders sportliche Fahrer lässt sich das Porsche 911 Coupé noch zusätzlich aufpeppen: mit dem Sport Chrono Paket Plus. Nach außen sichtbar signalisiert eine Analog-/Digital-Stoppuhr auf der Armaturentafel die zusätzlichen Fahrzeugfunktionen. Ob allerdings die Platzierung in der Mitte des Armaturenbretts so glücklich ist? |
Die Cupholder finden sich jetzt - hinter einer Zierklappe versteckt - über dem Handschuhfach.
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Aktiviert wird das Programm über die Sporttaste in der Mittelkonsole und verändert: Gaspedal-Kennlinien, Drehzahlabsteller, Dash-Pot der Drosselklappe, PSM serienmäßig (Porsche Stability Management - EPS), PASM (Porsche Active Suspension Management) und Tiptronic S.

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Die Vordersitzanlage
wurde von Grund auf neu konzipiert. Deutlich mehr Seitenführung sorgt
für den nötigen Halt bei kurvigen Fahrten und eine Komfortverbesserung.
Sie lassen sich elektrisch vielfach für alle Bedürfnisse verstellen.
Immerhin um 5 Liter hat sich der Kofferraum auf jetzt 135 Liter vergrößert.
Durch die Unterbringung des DVD-Navigationslaufwerks im Kofferraum kann das CD-Laufwerk jetzt ausschließlich für Audio-CDs genutzt werden. Fazit: Der sportliche Charakter des Porsche 911 Carrera spiegelt sich auch im Innenraum wider. |

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Erstmals seit 1977 wird der 911 Carrera in zwei Leistungsvarianten mit unterschiedlichen Hubräumen angeboten: Der 911 Carrera als Basisversion mit 3,6-Liter-Hubraum und einer Leistung von 239 kW/325 PS) bei 6.800 Umdrehungen pro Minute und der 911 Carrera S mit 3,8-Liter-Hubraum und einer Leistung von 261 kW (355 PS) bei 6.600/min. Der neue 3,8 Liter Boxermotor erreicht sein maximales Drehmoment von 400 Nm bei 4.600/min. |

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Mit diesem leistungsstarken Aggregat beschleunigt der Carrera S in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 293 km/h. Beide Motorisierungen zeigen ein tolles Durchzugsvermögen und eine enorme Power, die die "S"-Version dann noch einmal steigert. Der gewohnt typische Porsche-Sound ist auch nach der Leistungssteigerung geblieben. Fazit: Schon die Basisversion überzeugt durch tolle Beschleunigungswerte. . |
Doch wie fährt sich denn nun eigentlich der neue Hightech-911er mit den unterschiedlichen Motorvarianten? Jede Menge elektronischer Helferlein lassen den Porsche agil und mit einem tollem Handling fahren. erreicht wird dies u.a. durch die Verbesserung des Lenkverhaltens und PASM (beim 3,6 Liter mit Aufpreis) Fahrwerk mit variabler Stoßdämpfererkennung.

Komfort ist angesagt und wer lieber nach dem Motto fährt, je härter um so sportlicher, der kann manuell durch Drücken der Sporttaste eingreifen. Serienmäßig rollt der neue Porsche mit 18 Zoll-Rädern an den Start und auf Wunsch (Serie "S"-Version) jetzt auch mit 19 Zoll Rädern. Übrigens steht für beide Motorisierungen jetzt optional erstmals die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Verfügung. Diese Keramik-Bremssscheiben entwickeln sofort hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung. Fazit: Sportlich hart oder edel komfortabel - der neue 911er lässt kaum noch Wünsche offen.

Schöner, besser, schneller und sicherer gworden ist der neue Porsche 911 Carrera. Eine Ikone, die sich mit 11,5 Liter Normverbrauch ("S") begnügt und die Euro 4 Norm erreicht. Nicht nur äußerlicher unterscheiden sich die beiden Motorisierungen, nein, auch im Preis ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen: 911 Carrera Coupé 75.200 Euro und als Carrera S 85.176 Euro. Tja, es war ja schon immer etwas Besonderes, einen Porsche zu fahren.
Stand Juni 2004