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Phaeton debütiert mit neuem Design und neuen Technologien
Der Phaeton des Modelljahres 2011 ist je nach Radstand zwischen 5,06 und 5,18 Meter lang. Wie skizziert, wurde für das Flaggschiff der Marke Volkswagen eine komplett neue Frontpartie entwickelt. So kommt im Phaeton keine glänzend schwarze Kühlergrillabdeckung zum Einsatz, sondern ein vollkommen neues Chromelement. Diese Kühlerverkleidung beeinflusst das Design des neuen Phaeton zusammen mit den ebenfalls neu gestalteten Scheinwerfern maßgeblich und unterstreicht dessen kompromisslos eigenständigen Charakter.

Im Detail steht der neue Grill aufrechter, ist in seiner strengeren Geometrie markanter und beeindruckt durch den Materialwechsel zwischen poliertem und mattem Chrom. Links und rechts vom Grill schließen sich neuen, serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer mit integriertem Kurven- und Abbiegelicht an. Nicht nur in optischer, sondern auch technischer Hinsicht, handelt es sich hierbei um eine völlig neue Scheinwerfergeneration. Erstens: Die Blinker und das Abbiegelicht sind als extrem gut sichtbare und stilistisch prägnante LEDs ausgeführt. Zweitens: Nach dem neuen Touareg wird auch der Phaeton mit dem optionalen Dynamic Light Assist erhältlich sein.

Korrespondierend mit dem Kühlergrill und den Scheinwerfern wurde der Stoßfänger neu gestaltet. Auch hier bilden horizontale Linien den imaginären roten Faden des Designs. Selbst die Nebelscheinwerfer wurden als schmale, horizontal angelegte Streifen in LED-Technik konzipiert. Last but not least ist nun auch der untere Abschlussbereich des Stoßfängers in Wagenfarbe lackiert. Im Vergleich zum Vorgänger steht die neue Generation des Phaeton somit nochmals sportlicher und präsenter auf der Straße.

Die ebenfalls modifizierte Heckpartie unterstreicht diesen Eindruck. Das Designteam entschied sich in diesem Bereich dafür, die seit jeher klassische, klare und kraftvolle Grundstilistik nicht zu verändern und stattdessen neue LED-Rückleuchten zu entwickeln. Neben punktförmigen Lichtern kommt dabei pro Rückleuchte ein LED-Band in M-Form zum Einsatz. Folge: eine unverwechselbare, edle Tag- und Nacht-Grafik. Ebenfalls neu: das nun ebenfalls in einer 3D-Kontur ausgeführte VW-Zeichen auf der Kofferraumhaube.

Analog zur Frontpartie wurde der hintere Stoßfänger neu gestaltet. Der Heckstoßfänger besitzt eine neue, dreiteilige Chromleiste; ab sofort ist zudem auch hier das straßennahe Segment der Stoßfängerverkleidung in Wagenfarbe lackiert. Gleiches gilt für den unteren Bereich der Seitenschweller. In der Silhouette fallen zudem geänderte Seitenleisten, schmaler gezeichnete LED-Blinker in den Außenspiegeln und neue 18-Zoll-Felgen (Typ „Experience") auf.
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Das Interieur des Phaeton gilt als eines der elegantesten, hochwertigsten und komfortabelsten der gesamten Oberklasse. Unerreicht sind etwa die absolut zugfrei arbeitende 4-Zonen-Klimanlage und die für ihre Ergonomie preisgekrönten 18-Wege-Sitze. Intuitiv sind zudem alle Funktionen des Phaeton-Interieurs bedienbar. Neben der Version mit drei Fondsitzplätzen (5-Sitzer) kann die Limousine optional mit zwei elektrisch einstellbaren Einzelsitzen (4-Sitzer) bestellt werden. Darüber hinaus gibt es den Phaeton in einer um zwölf Zentimeter verlängerten Version. Über verschiedenste Leder, Alcantara-Verkleidungen, Holz-Applikationen und Ausstattungsdetails wie Kühlschrank oder Multimediasysteme von Volkswagen Exclusive kann die Limousine indes praktisch grenzenlos individualisiert werden. Dies gilt auch für das komplett neu gestaltete Multifunktionslenkrad; es kann entweder in Leder oder in einer auf die jeweiligen Holz-Applikationen abgestimmten Holz-Leder-Kombination bestellt werden. |
Parallel hielten neue, technische Features Einzug. Hierzu zählen der Dynamic Light Assist (kamerabasierte, dynamische Fernlichtregulierung) und ein Navigationssystem, das auf Wunsch online Daten von Google in die Kartendarstellung integriert. Darüber hinaus „sieht" der Phaeton dank seiner optionalen Frontkamera Verkehrszeichen; die Geschwindigkeitshinweise werden in den Instrumenten (Multifunktionsanzeige) und dem zentralen Touchscreen der Mittelkonsole visualisiert. Weltweit erstmals wird das System zudem auch Überholverbotszeichen erkennen und darstellen können.
Zu den elektronischen Assistenzsystemen des Phaeton zählen Dynamic Light Assist (dynamische Fernlichtregulierung), ACC (automatische Distanzregelung,), Front Assist (Umfeldbeobachtungssystem) und Side Assist (Spurwechselassistent). Ein Reifendruckkontrollsystem bietet zudem einen nochmals erhöhten Sicherheitsstandard.

Angeboten wird der Phaeton mit zwei Radständen, zwei Fond-Versionen (drei Sitze / zwei Einzelsitze) und vier Motoren (ein Turbodiesel und drei Benziner). Die Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder bilden ein Leistungsspektrum von 176 kW / 240 PS bis 331 kW / 450 PS ab. Als Grundmotorisierung kommt im Phaeton ein V6-Benziner mit 206 kW / 280 PS zum Einsatz. In den Leistungsstufen über dem V6 FSI sind ein V8- und W12-Benziner mit
246 kW / 335 PS respektive 331 kW / 450 PS erhältlich. Im Dieselbereich bietet Volkswagen einen höchst sparsamen und komfortablen V6 TDI an. Er ist in Europa das am häufigsten gewählte Aggregat für die Limousine. Der aufgeladene Common-Rail-Direkteinspritzer leistet 176 kW / 240 PS und beschleunigt den in diesem Fall 237 km/h schnellen Phaeton V6 in nur 8,6 Sekunden auf 100 km/h. Dem gegenüber steht ein nun nochmals gesenkter Durchschnittsverbrauch von lediglich 8,5 l/100 km (analog 224 g/km CO2).
10/05