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Obwohl Triumph schon vor über 20 Jahren die Produktion einstellte, kann die populäre britische Traditionsmarke auch heute noch eine große Anhängerschaft ihr eigen nennen. Triumph-Kenner Bill Piggott, Autor zahlreicher Bücher zu klassischen Automobilen und derzeit Archivar des britischen TR Register, legt nun die gesamte Historie der Marke vor – die erste im deutschsprachigen Raum erschienene Monografie zum Thema. Sämtliche bislang auf dem deutschen Markt greifbaren Bücher haben einzelne Triumph-Baureihen im Fokus, Piggott widmet sich dagegen sämtlichen Limousinen, Cabriolets, Sportwagen und Prototypen der Nachkriegszeit, vom exzentrischen Roadster des Jahres 1946 mit seinem Schwiegermuttersitz bis zum TR8 der frühen 1980er Jahre. Er berücksichtigt dabei neben Triumph-Abkömmlingen und –Derivaten wie dem Peerless auch die Erfolge im Motorsport in Le Mans und bei der Mille Miglia.
Die überaus beliebte britische Sportwagenmarke war noch vor dem Krieg ein eher kleiner Hersteller, der sich durch seine qualitativ hochwertigen Fahrzeuge einen Namen gemacht hatte. Nach dem Krieg produzierte das Unternehmen dann Millionen von Autos, von denen einige bis heute als schillernde Juwelen vergangener Tage das monotone Bild von Einheitskarosserien auf den Straßen hier und da unterbrechen. Beschrieben werden unter anderem die frühen Nach-kriegslimousinen mit ihrem kantigen „Razor-Edge“-Heck, das Vitesse-Cabriolet, der GT6, die Prototypen Zest und Zoom, aber auch die als ewige Klassiker geltenden Herald, Spitfire, TR und Stag. Neben technischen Informationen und Fahreindrücken gibt Piggott auch wertvolle Hinweise für Kaufinteressenten.Triumph. Sport und Eleganz ist mehr als eine Markenmonografie oder ein klassisches Autobuch, denn beim Blättern und Lesen spiegelt sich das Lebensgefühl
wieder, für das diese Kultmarke noch immer steht. Ein Buch also, das man nicht nur dem Fahrer ans Herz legen möchte, sondern getrost auch dem Beifahrer in die Hand geben kann. |