9 Tipps für lange Autofahrten

Die meisten Fahrten, die wir mit dem Auto machen, sind vergleichsweise kurz. Regelmäßig muss das Kind in die Kita, man selbst zur Arbeit oder der Wocheneinkauf erledigt werden. Langeweile oder Monotonie kommt bei solchen Trips kaum auf. Anders sieht es aus, wenn eine längere Autofahrt ansteht – etwa in den Urlaub. Damit auch eine lange Autoreise kein Horrortrip wird, haben wir einige wertvolle Tipps zusammengestellt.

 

Vor der Fahrt: Das Auto prüfen

Nichts kann die Urlaubsfreude so sehr vermiesen wie eine Autopanne auf dem Weg dorthin. Wer ruft schon in Frankreich gerne einen Pannendienst, wenn er der Sprache nicht mächtig ist? Zwar ist man vor solchen Zwischenfällen letztlich nie gefeit, aber es gibt vieles, was man tun kann, um solche Pannen zu vermeiden. Wer eine lange Reise plant, sollte sein Auto deshalb vor der Abfahrt noch einmal gründlich durchchecken. Der Ölstand sollte ebenso geprüft werden wie der Reifendruck. Falls das Auto bekannte Probleme hat, sollten die natürlich vorher gelöst werden.

 

Die richtige Uhrzeit

Nicht immer kann man sich die Abfahrtszeit frei aussuchen, aber wer etwas flexibel ist, kann die Qualität der Fahrt damit stark beeinflussen. Einerseits muss bedacht werden, wie das Verkehrsaufkommen zur geplanten Abfahrtszeit vermutlich sein wird. Wer am Morgen des ersten Ferientags in den Urlaub aufbricht, steht garantiert im Stau. Es kann sinnvoll sein, schon in der Nacht zu fahren, wenn die Straßen leerer sind.

 

Aufgewacht und fit starten

Damit sind wir beim nächsten Punkt: Fit und ausgeruht sollte der Fahrer natürlich trotzdem sein. Wer weiß, dass er vor einer Abfahrt um ein Uhr nachts kein Schläfchen mehr einlegen kann, sollte lieber etwas Stau in Kauf nehmen und dafür ausgeschlafen fahren. Auch üppige Mahlzeiten vor der Fahrt sollten vermieden werden, denn die machen müde.

 

Snacks für die Fahrt

Um fit zu bleiben, sollte während der Fahrt ausreichend getrunken werden – am besten stilles Wasser und Tee. Kaffee und Energy-Drinks sind wenig sinnvoll, denn das Hoch, das sie bescheren, hält nicht lange an – und der Leistungsabfall danach ist umso größer. Fettreiches Fast-Food sollte während der Fahrt besser nicht konsumiert werden. Besser sind Energiespender wie Nüsse, Trockenfrüchte oder Obst.

 

Genügend Pausen einlegen

Bei längeren Fahrten sollte hin und wieder angehalten werden, ab und an auch für eine längere Pause. Grundsätzlich gilt: Spätestens nach 90 Minuten ist die Konzentration in der Regel dahin. Auch monotone Fahrten – ironischerweise vor allem Fahrten auf relativ freier Autobahn, bei denen weder viel überholt wird noch sich der Verkehr staut – machen müde. Bei Pausen kann eine Kleinigkeit gegessen und die Toiletten aufgesucht werden. Gute Wachmacher sind Fitness-Übungen, etwa Hampelmänner.

 

Zwischenstopps gezielt einplanen

Nichts bekämpft die Monotonie einer langen Autofahrt so gut wie ein längerer Zwischenstopp, bei dem man sogar noch Spaß hat. Das kann etwa ein Sightseeing-Punkt sein, der nur ein kurzer Umweg von der Route ist. Danach ist man garantiert wieder viel fitter, und der restliche Weg wirkt nicht mehr so schlimm.

 

Was tun im Stau?

Stau sollte besser nicht umfahren werden, denn schließlich haben die anderen Autofahrer auch ein Navi oder hören Radio. Nebenstrecken sind oft sehr schnell genauso verstopft wie die Route, die man eigentlich fahren wollte. Falls etwa ein Autobahnabschnitt komplett gesperrt ist, sollte man natürlich besser einen anderen Weg wählen. Ansonsten ist die Zeitersparnis gering oder nicht vorhanden.

 

„Wie lange noch?“

Eine Fahrt mit Kindern oder Babys kann noch ganz andere Herausforderungen mit sich bringen, die die ohnehin stark strapazierten Nerven der Eltern noch weiter beanspruchen. Eine gezielte Beschäftigung der Kleinen ist deshalb essenziell. Wenn möglich, können die Kinder auf der Rückbank einen Film gucken oder Videospiele spielen. Auch ein Hörspiel kann sie von der monotonen Fahrt ablenken. Außerdem gibt es die Autofahrt-Klassiker – Spiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Ich packe meinen Koffer“.

 

Kurzweile auch für Erwachsene

Auch die älteren Passagiere freuen sich über etwas Ablenkung. Rätsel wie „Black Stories“ oder „Wer bin ich?“ bieten sich an. Auch ein Hörbuch kann die Aufmerksamkeit fesseln und den Fahrer über längere Zeit geistig wach halten.

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